Danke für jede Unterstützung in den letzten Wochen. Besonders für die letzten 2 Tage, bei der Vorbereitung und im kollektiven Kampf gegen unseren gemeinsamen Feind. Es waren die intensivsten Tage des Kampfes, die wir uns hätten vorstellen können. Tage die die Pläne von Staat und Kapital in eine Katastrophe verwandelt haben. Eine wichtige Erinnerung an uns selbst, unser Kollektiv und unsere Unterstützer*innen, wie wichtig unsere Netzwerke, unsere solidarische Infrastruktur und Selbstorganisation sind.

Mit der Verteidigung der Nachbarinnenschaft gegen den Aufbau der roten Zone angefangen haben wir die richtigen Schlüsse aus den Aggressionen von Staat und Immobilienwirtschaft gegen die Menschen, die in dieser Stadt leben, gezogen. Die Errichtung von Gefahrengebieten und Roten Zonen, in denen die Menschen zu einfachen Zielen für die Bullen werden um eine Atmosphäre der Isolation und Angst zu erschaffen, ist zur Normalität in dieser Stadt der Reichen geworden. In den letzten Jahren gab es viele Momente, an denen wir, auf die der Staat zielte, dazu verdammt waren in beinahe stillem Protest an den Hamburger Gittern zu stehen, bewacht von einer militarisierten Polizei. Wir erinnern uns an die Räumung der Ohlauer Schule in Kreuzberg, die Räumung des Kiezladens Friedel54 und all der anderen Projekte wie Syndikat, Meuterei und unsere Nachbarinnen der Liebig34. Dies kann nicht mehr toleriert werden – die Menschen müssen sich erheben!

Mit der nötigen Konsequenz haben wir es daher alle zusammen über 48 Stunden geschafft, lokal und dezentral offensiv auf die Straße zu gehen und unsere Strukturen und Ideen militant zu verteidigen und Druck auf unsere Feinde aufzubauen, bevor sie überhaupt ihre repressive Operation starten konnten. Wir haben uns dazu entschieden nicht darauf zu warten, dass die Lakaien des Staates wieder eine Zone aufbauen, in der sie ohne probleme autonome Strukturen und rebellische Nachbar*innenschaften ins Visier nehmen können. Darum wurde eine autonome Zone um die Rigaer 94 zu einer Stunde errichtet, in der die Cops sie nicht erwartet hätten. Die Straßen wurden zusammen mit vielen Menschen abgeriegelt und eine lange Zeit wurden die Barrikaden mit den Mitteln der autonomen Bewegung verteidigt. Bis zum Einsatz von von schwerem technischen Gerät, einem Räumpanzer und zwei Wasserwerfern waren die Cops nicht in der Lage in unsere Straße einzubrechen. Lasst uns diese Ereignisse als einen Vorschlag an alle Menschen in und außerhalb der Metropole verstehen, die anstehenden Angriffe zu beantworten. Nicht nur gegen die Rigaer 94, sondern auch gegen die Köpi, alle bedrohten Projekte und unsere Ideen, sowie jede staatliche Attacke und seine bloße Präsenz.

Aber der staatliche und kapitalistische Krieg sind noch nicht vorbei. Nicht nur werden sie einmal mehr versuchen die Rigaer 94 anzugreifen, sondern auch jede einzelne Struktur und jedes Individuum, die alltägliche gegen diese erstickte Gesellschaft kämpfen. Wir sollten uns weiter organisieren und unsere solidarischen Netzwerke ausweiten. Wir rufen dazu auf die Kämpfe nicht nur im Nordkiez zu intensivieren und die Kontinuität dieser rebellischen Nachbarschaft zu stärken, sondern auch dezentral in jeder Ecke dieser Stadt.

Lasst uns alle zusammen weiter gegen die Stadt der Reichen kämpfen. Bis jeder Plan von Staat und Kapital zu Asche wird!

Freundinnen und Gefährtinnen der Rigaer 94


Thanks to every support that was developed during the last weeks and especially the last two days of preparation and collective fight against our common enemies, we managed to develop the most intensive fighting days that we could have imagined. Days which turned every plan from the state and capital into a catastrophy. A great reminder to ourselves, our collective and its supporters, how important the movement’s networks, infrastructures of solidarity and self-organisation are.

Starting with the defence of the neighbourhood against the establishment of the red zone we drew the right concequence out of the aggressions of the state and the real estate market, against the people living in the city. The announcement of dangerzones and red zones, where people get easy targets for the police in order to create an atmosphere of isolation and fear, has become normality in this city of the rich. We saw in the last years many occassions where we as those who are targeted by the states attacks had to stand in almost silent protest at the fences, guarded by a militarized police force. Let’s name the eviction of the Ohlauer School in Kreuzberg, the eviction of the Kiezladen Friedel54 and all the other projects as Syndikat, Meuterei and our neighboors Liebig34. This fact can not be tolerated anymore – the people have to rise up!

Therefore, as a result,for more than 48 hours, we managed all together, locally and decentrally to take the offensive into the streets and defend our structures and ideas through militant means and put pressure before the enemies had even started their repressive-operations. We decided not to wait for the lackeys of the state to create another zone where they can easily target autonomous structures and rebellious neighborhoods. That’s why an autonomous zone was build up around the Rigaer94 at an hour the cops did not expect. Streets got closed together with many people and a long-lasting defence of barricades happened, with the means of the autonomous movement . Until the deployment of heavy technical equipment as an eviction tank and two watercanons the police was not able to enter our street. Let’s understand these events as a proposal to the people in the metropolitan field and outside of it, to answer the upcoming attacks. Not only against Rigaer94, also against Köpi and all the other threatened projects and our ideas, as well as any attack of the state and its merely presence.

But the state and capital war is not over yet. They will not only attempt to attack Rigaer94 again but also attack and target every single structure and individual who fights against this suphocated society on a daily basis. We should continue getting organised and expand our networks of solidarity broader. We call for more intensive fighting not only around Nordkiez to reinforce the continuity of this rebellious neighborhood, but also decentrally, in every corner of the city.

Let’s continue fighting all together against the city of the rich. Until every initial plan from the state and capital are ashes!

Friends and comrades of Rigaer94

***english version below***

Heute, am Abend des 16. Juni blicken wir auf einen kämpferischen Tag und eine temporäre autonome Zone zurück und schauen mit der geballten Faust nach vorne. Ja, wir werden uns noch lange mit einem breiten Lächeln im Gesicht an die Barrikaden in der Rigaer Straße und ihre kollektive Verteidigung erinnern. Schritt für Schritt verbrennen sich Senat und Eigentümer an der versuchten Zerstörung unseres Hauses die Finger.

Nach der Straße gibt es nun auch auf juristischer Ebene Probleme. Ein Oberverwaltungsgericht hat die Ausgangslage für die Verantwortlichen beim Senat und der Briefkastenfirma für den Angriff auf unser Haus beträchtlich erschwert. Letzterer, vertreten durch Bernau, Luschnat und von Arentin, wurde untersagt, überhaupt unsere Räume zu betreten. Die Bullen sollen zudem nur Zugang zu Treppenhaus, Dachboden, Hof, etc. bekommen, nicht jedoch zu den privaten Wohnungen.

***In diesem Moment wird somit dem nun für zuständig erklärten Sachverständigen von unseren Anwälten kommuniziert, dass er den Brandschutz in unserem Haus, ohne Gefahr für seine Gesundheit begutachten und problemlos rein- und rauskommen kann. Selbstverständlich ohne auch nur einen Bullen, so wie wir es schon im Januar 2021 erklärt haben. Und wir halten unser Wort. Das sollte heute erneut mehr als klar geworden sein. Ganz im Gegensatz zu dem Wort zahlreicher Politiker*innen, ob im Bezirk oder Senat, dem der Bullen oder gar einer windigen Briefkastenfirma. Einige von ihnen wagen es immer noch zu behaupten, es gehe ihnen nicht um eine Räumung der Rigaer94.***

Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass wir seit November 2020 bereits mehrere Brandschutzgutachten durchgeführt und Mängel eigenständig behoben haben. Der Senat und eine Briefkastenfirma haben dies bewusst ignoriert und somit nach und nach ihr vorgeschobenes Argument, es gehe nur um die Sicherheit der Bewohner*innen der Rigaer94 und ihrer Nachbar*innen, demaskiert.

Sollte sich die Politik also für eine Stürmung entscheiden, geht sie den Weg, wie wir ihn bereits vorhersagten. In diesem Fall werden wir uns verteidigen. Dagegen, dass die Bullen alles zerstören, um unser Haus daraufhin für “unbewohnbar” erklären zu können. Dagegen, dass unser geliebter Ort und die ihm innewohnenden Ideen der Kollektivität, gegenseitigen Hilfe, Solidarität und Selbstbestimmung vernichtet werden sollen.

Heute haben wir allen, die daran gezweifelt haben gezeigt, dass wir nicht nur bereit sondern auch fähig dazu sind, den Konflikt mit dem Staat und seinen Schergen zu intensivieren. Wir haben sie zu einem Zeitpunkt getroffen, an dem sie nicht damit gerechnet haben, und auf den sie mit Sicherheit nicht vorbereitet waren. Wir bedanken uns bei allen solidarischen Menschen, Nachbar*innen und Freund*innen und blicken gespannt auf die kommenden Stunden.

Eure Rigaer94

***

Rigaer94: Our statement on the current situation

Today, on the evening of June 16, we look back on a militant day and a temporary autonomous zone and look forward with a clenched fist. Yes, we will remember the barricades in Rigaer Straße and their collective defense for a long time with a big smile on our faces. Step by step, the Senate and the owners are burning their fingers at the attempted destruction of our home.

After the street, there are now problems on the legal level. A higher administrative court has considerably complicated the starting position for those responsible at the Senate and the letterbox company for the attack on our house. The latter, represented by Bernau, Luschnat and von Arentin, was forbidden to enter our premises at all. Moreover, the cops are to be given access only to the stairwell, attic, courtyard, etc., but not to the private apartments.

At this moment, the expert, who is now declared to be responsible, is told by our lawyers that he can inspect the fire protection in our house without any danger to his health and can come in and out without any problems. Of course, without even a cop, as we have already declared in January 2021. And we keep our word. That should have become more than clear again today. Completely in contrast to the word of numerous politicians*innen, whether in the district or senate, that of the cops or even a windy letter box company. Some of them still dare to claim that it is not about an eviction of Rigaer94.

In this context, we would like to point out that we have already carried out several fire safety assessments since November 2020 and have remedied deficiencies on our own. It is up to the Senate and a letterbox company not to have accepted this and thus to have gradually unmasked their pretextual argument that it is only about the safety of the residents of Rigaer94 and their neighbors.

So, if the politicians decide to storm the building, they will go the way we already predicted. In this case, we will defend ourselves. Against the cops destroying everything in order to be able to declare our house “uninhabitable” as a result. Against the fact that our beloved place and its inherent ideas of collectivity, mutual aid, solidarity and self-determination are to be destroyed.

Today we have shown to all those who doubted it that we are not only ready but also able to intensify the conflict with the state and its henchmen. We met them at a time when they did not expect it and for which they were certainly not prepared. We thank all the people, neighbors and friends who showed solidarity and we are looking forward to the coming hours.

Your Rigaer94

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T-2d

Das Wochenende mit Rigaer Straßen- und Hoffest war grandios.

Hier zwei aktuelle Infos:

-Der http://Aktionsticker.org wird ab jetzt permanent aktualisiert.

-Die Interkiezionale ruft für den 17.6. um 20 Uhr zur Demo, Startpunkt Boxhagener Platz, auf. Kommt alle nach #Berlin!

The weekend and the Rigaer street and yard fest were great.

Here two updates:

-http://aktionsticker.org will be from now on up to date

-Interkiezionale calls for a demo starting at Boxhagener Platz on 17th of june at 8 pm. Come to Berlin!

Which side are you on?


The time to search the conflict and intensify it is long overdue.  It’s time to go against the idea of property and the owners and take on the fight on our side, the side of the disposessed, the renters, the homeless. It is also time to resist against the occupation of our neighbourhoods, against the state and a society, that supports and contributes to its agenda and actions of systematically opressing and exploiting people based on racial ascriptions, drives away, displaces and excludes those that don’t fit or don’t want to fit in with the city of the rich. There is no reason to defend the existing and take the side of those profiting of the capitalist system. There are many reasons though to get organized together and rebel against state and capital, against authorities and its defenders and fight for the principles of selforganisation, mutual aid and a life in freedom and dignity. That is the context in which we see the defense of Rigaer94.

Rigaer94

To us, this house is a place where we chose to live and fight collectively. It is a place of organization of different local and international struggles in which we involved ourselves over the years. As a piece of the ongoing resistance in this city. Against the policestate and with it the transformation of parts of the city into so called “danger zones”, in which cops harass, control and hunt people. Against gentrification, rising rents, real estate projects, the destruction of public spaces and forced displacement. Against social isolation, egoism and the narrative of “everyone fending for themselves”.

On the contrary we stand for selforganization, mutual aid and solidarity. For taking our lives into our own hands and defending ourselves against the omnipresent paternalism. For the experiments of selforganized spaces, spaces of the struggle and a life in a collective, without mechanisms of authoritarian and patriarchal oppression. Our open spaces Kadterschmiede and the youth space Keimzelle are meeting points that allow us to stay in exchange even when the social life is supposed to be frozen.

The attack on Rigaer94

For the 17th and 18th of June, the self-proclaimed facility manager Luschnat, the “lawyers” Bernau and von Aretin and a so called fire security expert designated by them are getting ready to lead another attack against our house with the help of the police. They set out on the legal base of an ordinance by the district Friedrichshain-Kreuzberg, that is supposed to force everyone to tolerate a “site inspection to examine the fire security” of all flats and rooms. It’s unlikely that this will be a “simple fire security inspection”, since everyone involved knows, that this house was turned into what is most likely the most fire safe house in the whole city, with the help of many friends in the past months. For a similar planned attack in march, that could be averted, 500.000€ for the Hundertschafts*-cops from different federal states were already spent. This fact points towards an action having been and being set up for a longer time period. We can imagine that the cops will again establish a “red zone” a few days prior to the 17th and 18th of june, to be able to take the house by assault on the 17th, occupy the neighbouring houses and destroy walls, the fire safe doors that we installed, and many more elementary facilities in the house. Maybe Bernau, Luschnat and co. want to then declare the house to be “uninhabitable”. By that they could evict with the help of cops and private security everything in the house they’d want to. Finally they want their hired lackeys to destroy what we have built up. This would be a scenario similar to the eviction attempt of the summer 2016.

The political parties of the red-red-green senate, spearheaded by senator of the interior Geisel for the SPD, feel emboldened enough by the electoral campaign and the legal skirmishes, to dare what many have risked their political career on in the past: A fire security inspection with the goal of scouting for the next steps, a creeping eviction through the occupation of a whole neighbourhood and our house or an “all in” on the big shock of a sudden complete eviction. We cannot predict what exactly is going to happen so we don’t want to fuel further speculation. All options are leading up to one point: Rigaer94 will be attacked, with the goal of destroying us. The day of the escalation is a Day X for us. We will react accordingly to it. But we won’t wait until then. Won’t hope on a success in a juridic sideshow. Not watch motionless, while once more they threaten our selforganization.

Fighting together

The year 2020 has been in many ways a special one, though not overall better or worse than the previous years. The capitalist normality was set up with further authoritarian measures in the frame of the covid pandemic and we all had difficulties finding our ways in this new situation, with curfews and contact ban, but also in dealing with the understandable insecurity around the dealing with the medical concerns of the pandemic. When we are now asking for your solidarity in defending Rigaer94, which is much more than just “our house”, we don’t ask you to fight for us. We want to fight together with you. We want to intensify our struggles together in the different places in this city and beyond! We want to be part in the different struggles and want them to find their expression also through this house.

We think we need concrete places where we can meet, get to know eachother and organize. After the eviction of Syndikat, Liebig34, Rummelsburger Bucht, Meuterei, the displacement of Potse&Drugstore and the acute threat to Køpi we have to defend the remaining spaces of the struggle in this city by all our means. We owe this to ourselves, our ideas, and those that fought before and with us.

Start a fire

But why to attack now, why take the risk now, why put us in danger of being overrun another time? 2020 and 2021 weren‘t just the years of the pandemic and generalized states of emergency. They were also the years of uprisings and revolts, bigger and smaller moments where the vulnerability of this reality came to the surface. The state is under pressure from different sides. In Berlin, an alliance caracterized mainly by migrant groups organized the 1st of may demo, which was for the first time after many years in fact combative. Not only in Neukölln, also in Kreuzberg and Schöneberg many people stopped accepting the harassment by police. The parks have become places of rebellion against the authoritarian state that tries to destroy any recreational moments, the chances of gaining experiences and developing an own expression outside of the societal norms. The „Take Back The Night“ demonstration saw this year 3000 FLINTA*, who didn‘t follow at all the cops‘ restrictions. After the rent cap was overthrown by the justice system tenthousands of angry renters took to the streets of Kreuzberg spontaneosly and were pushing away the suprised and overstrained cops. 2020 hundreds of thousands came to Alexanderplatz to share the rage against the murder of George Floyd.

The international flame of revolt is even more visible: against racist police violence in the US, in feminist struggles in Mexico, in Columbia, in Chile, in Malaysia, in Lebanon and in Algeria… even far away from being complete, this list shows that there were worse moments to participate in changing the world and realizing our idea of freedom. Maybe there were even not many better moments. Who of us can remember times like these, with such drastic changes like in the past year? We are convinced. Let‘s light another fire and poke it!

Search the conflict

For us it‘s not important to have the same focus at any time or to use the same means of struggle to put into practice our ideas and to bring our dreams to life. We as Rigaer94 rather want to participate and grow in the fight against the capitalist, patriarcal and racist system. For a world free of domination, oppression, exploitation.

Practically we understand this as a call of duty to go into conflict with the existing in the next days and weeks . We take the attack on selforganized structures in this city serious and challenge our enemies‘ disposition to pay the price for the achievement of their goals. We will not be waiting behind the fences of the expected Red Zone in our vicinity until the last garbage of press and nazis was taken for a walk in our house. Again and again it became clear to us that juristic skirmishes and bureaucratic ping-pong will lead us to nothing. We actually fell into that trap and, acting against our political conviction, got a little bit pacified.

That is for us another reason to take care that the 17th of June will not become the beginning of the end of this house, but another step towards the selforganization of all of us. We want to create a scenario of counterattack together with you. A scenario that targets all those who profit from this system of daily expulsion and those who defend it.

We ask you to join and intensify the venture of attacking the daily order of the city of the rich. No matter if by voice, body, colours, noisy or silent, with stones, hammers or fire – lets show this sold out city, that we chose sides. Publicly, clearly visible or consipiratory in the remaining dark corners of this city. Let‘s show each other, that tenderness, solidarity, autonomy and self oranization are no empty paroles but the keys to our freedom, that we work on every day. Let‘s escalate our conflict against real estate companies and speculators, dynamic start-ups and their loyal followers, police, municipality and institutions within the vicinity of our neighbourhoods and beyond them – to take position.

If they try to break us, we‘ll explode!
Attack the city of the rich! For a hot summer!

Rigaer94

Upcoming events:

General assembly “Intensifying the struggles”, organized by Interkiezionale | 6th of June 14:00 | Open Air in Mehringhöfen in Gneisenaustraße

R94 Yardfest | 12th of June 14:00 | Rigaer Straße 94

Demonstration because of eviction attempt | 17th of June 20:00 | Friedrichshain South, tba

Auf welcher Seite stehst du?

Es ist längst Zeit den Konflikt zu suchen und ihn zu verschärfen. Es ist Zeit sich gegen die Besitzenden und ihre Idee von Eigentum zu stellen und auf unserer Seite, der der Mieter*innen, der Besitzlosen, der Wohnungslosen zu kämpfen. Es ist auch Zeit sich gegen die Besetzung unserer Viertel zu wehren, gegen den Staat und eine Gesellschaft, die mitträgt, dass Menschen aufgrund rassistischer Zuschreibungen systematisch unterdrückt und ausgebeutet werden; die alle verjagen und ausschließen, die nicht in die Stadt der Reichen passen oder passen wollen. Es gibt keinen Grund das Bestehende zu verteidigen und sich auf die Seite der Profiteure des kapitalistischen Systems zu stellen. Aber es gibt genug Gründe sich gemeinsam gegen Staat und Kapital, gegen Autoritäten und ihre Verteidiger*innen zu organisieren und zu rebellieren, um für die Prinzipien der Selbstorganisierung, gegenseitigen Hilfe, der Solidarität und ein Leben in Freiheit und Würde zu kämpfen. In diesen Kontext stellen wir die Verteidigung der Rigaer94.

Die Rigaer 94

Für uns ist dieses Haus der Ort, an dem wir uns im Kollektiv zu leben und auch zu kämpfen entschieden haben. Es ist Organisationsort der verschiedenen Kämpfe, in die wir uns über die Jahre – auch international – eingebracht haben. Als Teil des immernoch vorhandenen Widerstandes in dieser Stadt. Gegen den Polizeistaat und die mit ihm verbundene Transformation von Teilen der Stadt in sogenannte “Gefahrengebiete”, in denen Bullen Menschen belästigen, kontrollieren und jagen. Gegen die Gentrifizierung, steigende Mieten, Immobilienprojekte, die Zerstörung öffentlichen Raumes und Verdrängung. Gegen soziale Vereinsamung, Egoismus und die Erzählung von “jede*r für sich”.

Ganz im Gegenteil stehen wir für Selbstorganisierung, gegenseitige Hilfe und Solidarität ein. Dafür unser Leben in die eigenen Hände zu nehmen und uns gegen die ständige Bevormundung von Oben zu verteidigen. Für das Experiment selbstverwalteter Orte, Orte des Kampfes und des Lebens in einer Gemeinschaft, ohne autoritäre und patriarchale Unterdrückungsmechanismen.Die Kadterschmiede und der Jugendclub Keimzelle sind Treffpunkte, die es uns ermöglichen im Austausch zu bleiben, auch wenn das soziale Leben eingefroren werden soll.

Der Angriff auf die Rigaer 94

Für den 17. und 18. Juni stellen sich, neben dem angeblichen Hausverwalter Luschnat, den “Anwälten” Bernau und von Aretin, sowie einem von ihnen berufenen Brandschutzgutachter, die Bullen auf, um einen weiteren Angriff auf unser Haus zu unternehmen. Als rechtliche Grundlage werden sie dafür eine Duldungsanordnung des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg benutzen, die alle Bewohner*innen dazu verpflichten soll, der “Begehung zur Begutachtung des Brandschutzes” in allen Wohnungen und Räumen zuzustimmen. Dass es sich aber um eine “einfache Brandschutzüberprüfung” handeln soll, ist unwahrscheinlich, da allen Beteiligten klar ist, dass wir dieses Haus in den letzten Monaten mit der Hilfe von Freund*innen zum wahrscheinlich brandsichersten Haus der Stadt gemacht haben. Die 500.000€ für die im März angeforderten Hundertschaften aus anderen Bundesländern sprechen dafür, dass der Einsatz über einen längeren Zeitraum geplant war und sein wird. Möglich ist also, dass die Bullen in den Tagen vor dem 17. und 18. Juni eine “Rote Zone” errichten werden, um unser Haus am 17. Juni stürmen, die Nachbarhäuser besetzen und die von uns eingebauten Brandschutztüren, Wände und weitere elementare Einrichtungen des Hauses zerstören zu können. Vielleicht wollen Bernau, Luschnat und Co. danach die “Unbewohnbarkeit” des Hauses feststellen, besetzte und seit Jahren bis zu Jahrzehnten bewohnte Wohnungen räumen und geschützt durch Bullen und Sicherheitsfirma, mit Bauarbeitertrupps weiter zerstören, was wir uns aufgebaut haben. Das wäre ein Szenario ähnlich dem Räumungsversuch im Sommer 2016.

Die Parteien des rot-rot-grünen Senats, allen voran Innensenator Geisel für die SPD, fühlen sich durch Wahlkampf und juristische Vorgeplänkel nun ermutigt genug, das zu wagen, an dem sich schon vorher der Eine oder Andere seine politische Karriere verbaut hat: Eine Brandschutzbegehung zum Zwecke der Aufklärung, eine schleichende Räumung durch die Besetzung eines ganzen Viertels und unseres Hauses oder das Setzen auf den großen Schock einer plötzlichen Räumung. Wir können nicht vorhersagen, was genau davon passieren wird und spekulieren deswegen nicht weiter. Denn alle Möglichkeiten führen zu einem Punkt: Die Rigaer94 wird angegriffen, mit dem Ziel uns zu zerstören. Der Tag der Eskalation ist für uns TagX. Darauf werden wir entsprechend reagieren. Bis dahin werden wir aber nicht Abwarten. Nicht hoffen auf den Erfolg der juristischen Nebenschauplätze. Nicht tatenlos zusehen, wenn sie unsere Selbstorganisation einmal mehr bedrohen.

Zusammen kämpfen

Das Jahr 2020 war in vielerlei Hinsicht ein besonderes, aber insgesamt auch kein besseres oder schlechteres als die Jahre davor. Der kapitalistische Normalzustand wurde im Rahmen der Corona-Pandemie, mit weiteren autoritären Maßnahmen gestützt und wir alle hatten Schwierigkeiten uns in dieser neuen Situation, mit Kontakt- und Ausgangssperren, aber auch einer verständlichen Verunsicherung im Umgang mit den gesundheitlichen Fragen der Pandemie, zurechtzufinden. Wenn wir jetzt eure Solidarität einfordern, um die Rigaer 94, die viel mehr als einfach nur “unser Haus” ist zu verteidigen, dann tun wir das nicht, weil wir wollen, dass ihr für uns kämpft. Wir wollen mit euch zusammen kämpfen. Wir wollen, mit euch unsere Kämpfe an den verschiedenen Orten dieser Stadt und darüber hinaus intensivieren! Wir wollen Teil der verschiedenen Kämpfe sein und dass sie auch durch dieses Haus ihren Ausdruck finden können.

Wir denken, dass wir konkrete Orte brauchen, an denen wir uns kennenlernen und organisieren können. Nach den Räumungen von Syndikat, Liebig 34, der Rummelsburger Bucht, der Meuterei, der Verdrängung von Potse&Drugstore und der akuten Bedrohung der Köpi müssen wir deshalb verbleibende kämpfende Orte in dieser Stadt mit all unseren Mitteln verteidigen. Das sind wir uns selbst, unseren Ideen und denen, die vor uns und mit uns gekämpft haben, schuldig.

Ein Feuer entzünden

Aber wieso jetzt angreifen, wieso jetzt das Risiko wagen, wieso jetzt Gefahr laufen, ein weiteres Mal überrollt zu werden? 2020 und 2021 waren nicht nur das Jahr von Pandemie und generalisierten Ausnahmezuständen, sondern auch von Aufständen und Revolten, größeren und kleineren Momenten, in denen die Verwundbarkeit dieser Welt zum Vorschein kam. Der Staat wird von verschiedenen Seiten in Bedrängnis gebracht. In Berlin organisierte ein von migrantischen Gruppen geprägtes Bündnis die Demo zum 1. Mai, die sich zum ersten Mal seit langem wieder als kämpferisch bezeichnen darf. Nicht nur in Neukölln, auch in Kreuzberg oder Schöneberg gibt es Menschen in den Kiezen, die sich nicht länger von den Bullen schikanieren lassen. In den Parks rebellieren vor allem Jugendliche gegen den autoritären Staat, der ihnen die Freizeit, das Sammeln von Erfahrungen außerhalb der gesellschaftlichen Normen, d.h. ihren eigenen Ausdruck zu verbieten versucht. Die “Take Back The Night” Demo versammelte in diesem Jahr 3000 FLINTA*, die sich ganz und gar nicht an die auferlegten Regeln der Bullen hielten. Nach dem Kippen des Mietendeckels zogen mehrere zehntausend wütende Mieter*innen spontan durch Kreuzberg und trieben die überraschten und überforderten Bullen vor sich her. 2020 versammelten sich Hunderttausende auf dem Alexanderplatz, um die Wut über den rassistischen Mord an George Floyd zu teilen.

Noch viel sichtbarer brennt es international: gegen rassistische Polizeigewalt in den USA, in feministischen Kämpfen in Mexiko, in Kolumbien, in Chile, in Malaysia, im Libanon und in Algerien … Sogar unvollständig zeigt diese Liste, dass es mit Sicherheit schlechtere Momente gab, um dazu beizutragen, diese Welt zu verändern und unsere Utopie von Freiheit zu verwirklichen. Vielleicht gab es aber auch selten bessere Momente oder wer von uns kann sich noch an einschneidendere Veränderungen erinnern, als die des letzten Jahres? Wir sind davon überzeugt: Lasst uns ein weiteres Feuer entzünden und es schüren!

Den Konflikt suchen

Es ist uns nicht wichtig, dass wir zu jeder Zeit dieselben Schwerpunkte haben oder dieselben Mittel einsetzen, um unsere Ideen zu verwirklichen und unseren Träumen Leben einzuhauchen. Viel eher wollen wir uns – mit diesem Haus – an den Kämpfen gegen das kapitalistische, patriarchale und rassistische System und für eine Welt frei von Herrschaft, Unterdrückung und Ausbeutung beteiligen und dabei, an ihnen, über uns selbst hinauswachsen.

Konkret heißt das für uns die kommenden Tage und Wochen dafür zu nutzen, den Konflikt mit dem Bestehenden aktiv zu suchen. Wir nehmen den Angriff auf die selbstorganisierten Strukturen dieser Stadt ernst und stellen in Frage, ob unsere Feinde bereit sind, den Preis für das von ihnen angestrebte Ziel – die Zerstörung der Rigaer 94 – zu bezahlen. Wir werden nicht zahm hinter den Hamburger Gittern einer zu erwartenden “Roten Zone” im Nordkiez warten, bis auch der allerletzte Presse- oder Nazischmutz in unserem Haus spazieren geführt wurde. Immer wieder, zuletzt im März, wurde uns klar, dass juristische Geplänkel und administratives Hin-und-Her uns nicht weiterbringen. Vielmehr sind wir in die von ihnen gestellte Falle getappt und haben uns, entgegen unserer politischen Überzeugung, teilweise befrieden lassen.

Auch deshalb werden wir nun dafür sorgen, dass der 17. Juni nicht der Anfang vom Ende dieses Hauses, sondern ein weiterer Schritt unser aller Selbstorganisierung wird. Wir wollen mit euch ein Szenario des Gegenangriffs erschaffen, das alljene empfindlich treffen wird, die direkt oder indirekt von diesem System der alltäglichen Verdrängung profitieren und es deswegen aufrecht erhalten.

Wir rufen euch auf den Angriff auf die alltägliche Ordnung der Stadt der Reichen zu unternehmen und zu intensivieren! Ob mit euren Stimmen oder Körpern, Farben, lautstark oder leise, mit Stein, Hammer oder Feuer – lasst uns dieser verkauften Stadt zeigen, dass wir uns entschieden haben, auf welcher Seite wir stehen. Öffentlich, am hellichten Tag oder verschwiegen in den noch übergebliebenen dunklen Ecken dieser Stadt. Zeigen wir einander, dass Zärtlichkeit, Solidarität, Autonomie und Selbstorganisierung keine hohlen Phrasen sind, sondern der Schlüssel zu unserer Freiheit, an dem wir täglich feilen. Lasst uns den Konflikt gegen Immobilienfirmen und Spekulant*innen, dynamische Start-Ups und ihre treuen Anhänger*innen, Bullen, städtische und staatliche Stellen in unseren Vierteln und darüber hinaus verschärfen und Position beziehen.

Wenn sie versuchen uns zu brechen, werden wir explodieren!

Die Stadt der Reichen angreifen! Auf einen heißen Sommer!

Rigaer 94

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Angesichts der permanenten Aggressionen gegen uns rufen wir zur allgemeinen Vorbereitung auf den 17./18. Juni auf. Nutzen wir die kommenden Wochen um eine korrekte Atmosphäre aufzubauen! Die im März fehlgeschlagene Brandschutz-Razzia war erwiesenermaßen als Räumung des Hauses geplant. Das selbe steht uns jetzt bevor.

Kommt am 12. Juni zu unserem Hoffest. Kurz vor dem angekündigten Räumungsversuch laden wir alle Freund*innen und Gefährt*innen zu kulturellem und kulinarischem Programm ein. Zeitgleich wird es ein aus der Nachbarschaft organisiertes Straßenfest vor unserer Tür geben. Hier wird es eine Bühne mit Musik sowie Infostände und sonstiges Programm geben. Weitere Ankündigungen folgen…



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Rigaer94 Demo Mobi Poster 15.5.2021 20³° Gendarmenmarkt
Rigaer94 Demo Mobi Poster 15.5.2021 20³° Gendarmenmarkt

Below you can find the german and english call. And some tactical suggestions. Hier drunter folgen der deutsche und englische Aufruf sowie einige Taktik-Vorschläge

Die Køpi ruft ihre Freunde weltweit auf, am 15. und 16. Mai 2021 nach Berlin zu einem Protestwochenende zu kommen. Dem Køpiplatz (Wagenburg) droht die bisher größte Räumungsgefahr – also stehen wir zusammen, um
für unsere Plätze & Häuser zu kämpfen.

Seit mehr als 30 Jahren bietet die Køpi, ein selbstorganisiertes Projekt in Berlins Mitte, Wohnraum für Menschen in Haus & Wagenburg & ist es bis heute auch ein Sammelpunkt für Kollektive, Veranstaltungen und kreative Energie. Wir geben unser Lebenskonzept nicht für die raffsüchtigen Phantasien einiger Immobilienhaie auf! Dem vorgeblichen Eigentümer der Køpi, der Startezia GmbH, geht es nur um die teure Vermarktung des Wagenplatzareals nach einem erträumten Klageerfolg – nur ein weiteres Beispiel, wie gemeinschaftliche Häuser & unabhängige Projekte von anonymen Briefkastenfirmen zerstört werden sollen.

Der Køpiplatz ist nicht allein: Auch die Rigaer94, der eine eine Räumung unmittelbar bevor steht, ruft zum Protestwochenende auf. Nachdem der Versuch zunächst gescheitert ist, unter dem Vorwand einer
Brandschutzprüfung das Haus unter Kontrolle zu bringen, wird jetzt mit einer Räumungsklage gegen die im Erdgeschoss befindlichen Räume des autonomen Jugendclubs Keimzelle und der Kadterschmiede durch Eigentümer und Senat versucht, legal Zutritt zum Haus zu bekommen.

Im letzten Jahr wurden bereits zentrale linke Orte wie Liebig 34, Syndikat, Meuterei, Diesel A, Sabot Garden und G17a mit martialischem, teurem Bullenterror geräumt. Das Jugendzentrum Potse und der Wagenplatz Mollies sollen auch bald an der Reihe sein. Die Gier ist schon zu weit gegangen, wir können nicht vergessen und wir werden nicht verzeihen. Der Køpiplatz ist unser Zuhause & wir sind hier, um zu bleiben!

Werd aktiv, groß oder klein, in deiner Stadt oder Gemeinde. Sei laut, mach es schmutzig, sei kreativ! Sei Køpi, sei Rigaer94!

SAVE THE DATES:
Bringt eure Wut nach Berlin! Blockiert die Straßen! Stoppt die Stadt!

15. Mai – Demo – 20:30 – Gendarmenmarkt
16. Mai – Kundgebung – 13:00 – Køpi zwischen Schillingkreuzung & Adalbertstr

Wartet nicht, bis es zu spät ist! Die kapitalistische Übernahme muss aufhören!


Køpi Demo  Mobi poster 15.5.2021 20³° Gendarmenmarkt
Køpi Demo Mobi poster 15.5.2021 20³° Gendarmenmarkt

Køpi calls for friends and allies from around the world to meet in Berlin on the 15th and 16th of May for a weekend of protest. As Køpiplatz (trailer park) faces the most serious eviction threat to date, Køpi stands united to fight for our homes and family.

Køpi has been a DIY project in the heart of Berlin offering living space for people in the house and trailer park for more than 30 years. It also continues to be a home for collectives, events, and creative energy since the day the first door was broken open. We will not give up our way of life for some state backed developers! When the law wants to take our homes away, it’s time to break the law!

The alleged owner of Køpi, Startezia GmbH, is just another example of how our homes and autonomous communities are destroyed by anonymous postbox companies that care only about profit and not about people.

Køpiplatz does not face the threat of eviction alone: Rigaer94, who is also in immediate danger, calls for a protest weekend. After the failed attempt to get the house under control with the excuse of a fire security examination, the alleged house-owners and the senate now try to get an eviction title for the spaces of the autonomous youthclub Keimzelle and for Kadterschmiede which are located in the groundfloor of the house.

Last year many essential, left spaces such as Liebig34, Syndikat, Meuterei, DieselA, Sabot Garden and G17a, were evicted with martial, expensive copterror. The youthclub Potse has just gotten their eviction date which will be on the 19th of May 2021 at 8am and the Wagenplatz Mollies is supposedly next in line.

This greed has already gone too far, we don’t forget and we won’t forgive!

Køpiplatz is our home and we are here to stay!

Take action, large or small in your city or town.

Make it loud, make it dirty, be creative! Just like Køpi!

Save the Dates:
Bring your anger to Berlin! Block the streets! Stop the city!

15 May – Demo – 20:30 – Gendarmenmarkt
16 May – Rally – 13:00 – Køpi Gates

Don’t wait until it’s too late, this capitalist take over must stop!



Analysis, Tips and Tactics – Don’t wait until it’s too late

Køpi and Rigaer94 are calling for the “Don’t wait until it’s too late” Demo, may 15th on Gendarmenmarkt.

It should be a strong and dynamic demo, not waiting for the next eviction date. There have been many evaluations and analysis of our demos in the last years, enough so to succeed a few times in breaking out of our usual behaviour and winning back some potential for action. We’re hoping for our demos to be good for more than just being seen and heard, or blocking something. It’s about creating collective moments, moments where we can find together in the street, moments of breaking with normality, getting over mass inertia and snapping the social reigns. Moments were we can recognize and experience our collective strength. Not as an event but with the goal of creating an instant which connects us with other points in a timeline of radical praxis and building on them. Moments from which a dynamic can grow, where it’s possible to join spontaneously, where people can dare to try new things and gain experience. In order not to turn this quest into our own impasse it’s necessary to always rethink and adjust our approach and break out of habits and routines. As a base we gathered some analysis and suggestions here.

Groups not rows
To us, the last demos confirmed, static rows don’t make sense in a dynamic demo. They hinder everyone from passing forward or backward quickly, except for the cops who anyhow come from the sides. It can make more sense to walk in chains on the side of the demo, to form a side protection. Even chains only make sense when there is a static threat from outside though, it is much easier to defend yourself or the next person and change positions, when your arms are free. A walking kettle is easier to push away and taking the whole street is quicker when we can flood freely as groups. We can also learn from other contexts that it’s safer to hold eachother by the waistband then hook our arms into eachother.

Who’s street? — ——-! All of it !
Taking up not just the whole street but the sidewalks aswell, makes sense also in a bigger group. If the cops try to cordon off the demo its probably the easiest to break this, if there are as many people on the “other” side intervening as those kettled. If the cops don’t try to cordon us off, taking the sidewalks blocks the cops view, so they have a harder time following who moves how and what happens. To make sure we can create the dynamic we want ourselves, there will only be a Lauti at the beginning and the end. We think bicycles don’t make sense on the demonstration, please consider leaving them somewhere close by. They are a hindrance on the side if they’re walked like a cop line and hold back the last row if they’re in the back. The same goes for prams. We’d ask you to consider if the demo is the right place for young children that cannot choose by themselves what they do and in which situation they get.

Watch out for eachother – Be strong together
Using our collective strength we can, in the best case, avert many arrests. If somebody is getting a bit too much cop attention it’s important to help them disappear in the masses and not block them outside or run away from them. We can block the view on people that want to change clothes, it’s a good idea to bring extra side banners for this. If we keep an eye out for the people around us, we can make sure they don’t miss some important information, get hit in the head, run into a bollard or nobody notices when they need something.
There can certainly be moments where we feel like running away. It always makes sense to stay together and keep calm though, and not just run off especially in those situations. When the situation turns a bit chaotic, taking a deep breath makes more sense then falling into panic and we can help others around us with this. When the time has come to dissipate the demo, leave slowly. Sometimes running makes sense – but it’s important not to leave anyone behind or overrun and knock them over! |Moving with an affinity group, so people that you know, with whom you have experience in the best case or at least have spoken about some things with, makes a lot of sene. What do we like to do? – Where do we have problems? – What are our needs? – How do we keep an eye on each other, in space but also emotionally? – What’s to do and who takes care of what if a person is taken and held by the cops or goes to pretrial detention? – What’s to do on and around the demo? – What do we want to do in the demo?
Of course it makes sense to talk to people even if you come alone, maybe there are some people you’ve run into a few times already.

The demo lives from what you do in it!
For anything to happen during the demo, somebody has to do it.
You are alle invited to think about what you want from this demo and how we all can make it happen. So check out the route beforehand and consider: How and where do you want to join the demo. The starting point is a rather wide square, there are many ways to access it, still it will be the most likely place for a shake-down and have a high cop density. What’s of interest along the route and close by? Sometimes breaking out of the demo can create a good dynamic and make the situation uncontrollable. Things happening outside of the demo take away cop power and can break a kettle with the right timing, it is at the least very motivating.
Which spots could create problems for the demo and what woud be a good way to deal with it, what could you do there? There will be very few bystanders on this route, we still think it makes sense to spread flyers, do glue-ups or spraypaint!.. Where do you want to leave the demo?
Don’t hang around for too long at the end, try to have a plan for leaving. It’s best not to leave alone and try to avoid suddenly running off, it can create a panic and draws a lot of attention to you. Pay attention to where you will go, you probably want to avoid walking straight into the next camera or right into a subway station.

Repression
If you witness any repression around this demonstration, contact interkiezionale@riseup.net, so we can support you and have some idea of how the demo turned out for everybody. If you see an arrest or are held for a longer time yourself, call the EA on 030-69 22222. Please only tell the name of the arrested person and the situation. There will be a group waiting outside the copshop were people are held waiting for their release, you can reach this GESA Support at: +49157 82306155. Berlin cops try to establish close contact, they like to punch, kick and use pepperspray. They are filming demonstrations more and more often and will try to get videomaterial from private surveillance cams in case something happens. The cops usually do a live analysis of their videofeeds, so they can arrest people as soon as possible or after the demo. Dont forget a change of clothes and pay attention to what you’re wearing!

Sanitary Situation
In case of a curfew at the time of the demonstration:
The way to and from a demonstration is legally protected, so you can say that in case of a control. You’re also allowed to go to the next emergency pharmacy or hospital..

So we can create the moments we’re all looking for on a dynamic demo

Autonomy, Solidarity & Awareness


Analyse, Taktiken & Tips – Dont wait until it’s too late

Für den 15.Mai rufen Køpi und Rigaer94 zur “Don’t wait until it’s too late” Demo am Gendarmenmarkt auf.Es soll eine kraftvolle und dynamische Demo werden, die nicht erst auf den nächsten Räumungstermin wartet. In den letzten Jahren gab es viele Auswertungen und Analysen unserer Demos, das reichte für einige erfolgreiche gute Versuche aus eingefahrenem Verhalten auszubrechen und ein wenig Aktionsraum zurückzuerlangen. Wir erhoffen uns von unseren Demos meist noch etwas anderes als gesehen und gehört zu werden, oder etwas zu blockieren. Natürlich geht es dabei darum gemeinsame Moment zu schaffen, Momente in denen wir auf den Straßen zusammenkommen, Momente in denen wir die Normalität aufbrechen und die Massenträgheit und gesellschaftlichen Zügel überwinden können. Momente in denen wir unsere gemeinsame Stärke erkennen und erleben können. Nicht als Event sondern mit dem Ziel einen Augenblick zu schaffen der uns verbindet mit anderen Zeitpunkten radikaler Praxis und auf diese aufbaut. Augenblicke aus denen eine Dynamik wachsen kann, in der es möglich ist sich auch spontan anzuschließen, sich auszuprobieren und Erfahrung zu sammeln. Damit wir uns damit nicht in den eigenen Hinterhalt locken ist es unabdingbar unsere Vorgehensweisen immer wieder zu überdenken und anzupassen und aus eingefahrenen Ansätze und Verhaltensweisen auszubrechen. Als Grundlage haben wir hier einige Analysen und Vorschläge zusammengefasst.

Gruppen nicht Reihen
Die letzten Demos haben uns bestätigt, starre Reihen sind nicht sinnvoll in einer dynamischen Demo. Sie hindern alle daran schnell nach vorne oder hinten zu kommen, außer Cops, denn die kommen von der Seite. Dafür ist es oft sinnvoller, an den Seiten der Demo hintereinander als Kette zu laufen um so die Demo seitlich zu schützen. Auch Ketten machen erst Sinn wenn es eine statische Bedrohung von aussen gibt, ohne freie Arme ist es schwer sich und die Nächste.n zu schützen und Positionen zu tauschen. Auch ein Spalier lässt sich leichter verdrängen und die Ganzheit der Straße schneller einnehmen wenn wir als Gruppen frei fliessen können. Auch können wir aus anderen Ländern lernen, dass es sicherer ist sich am Hosenbund fetszuhalten anstatt an den Armen einzuhaken.

Die Straßen gehören uns – die ganze Straße
Die Gehsteige mit einzunehmen macht auch als größere Gruppe Sinn. Setzen die Cops ein Spalier an, lässt sich das wohl am ehesten aufbrechen wenn auf der “anderen” Seite genausoviele Menschen sind und auch von aussen auf die Cops einwirken. Wenn es kein Spalier gibt verhindert es, dass Cops gut beobachten können wer sich wie bewegt und was passiert.
Damit wir die Dynamik selbst bestimmen können wird es nur am Anfang und am Ende den Lauti geben. Fahrräder halten wir in der Demo nicht für sinnvoll. Bitte lasst sie irgendwo in der Nähe stehn. Sie stören auch an der Seite wenn sie wie ein Spalier mitlaufen und hinten halten sie die letzte Reihe auf. Gleiches gilt für Kinderwägen. Bitte überlegt euch ob die Demo ein guter Ort sein kann, für kleine Kinder die sich nicht selbst aussuchen können was sie tun und in welche Situation sie sich begeben.

Aufeinander achten – Miteinander stark sein
Wenn wir unsere gemeinsame Stärke ausspielen, können wir im Besten Fall verhindern, dass Menschen festgenommen werden. Dazu ist es wichtig Personen die gerade zu viel Aufmerksamkeit der Cops haben, in die Massen verschwinden zu lassen und sie nicht aussen zu blockieren oder vor ihnen wegzulaufen. Menschen die sich umziehen wollen oder etwas vorbereiten können wir decken, dazu hilft es auch eigene Seitentranspis mitzubringen. Wenn wir die Augen für die Menschen um uns herum offen halten können wir auch vermeiden, dass sie eine wichtige Info nicht erreicht, sie einen Knüppel gegen den Kopf bekommen, sie gegen einen Poller laufen oder niemand mitbekommt, dass sie etwas brauchen. Es kann immer Momente geben in denen wir uns lieber verdrücken wollen. Gerade dann ist es aber wichtig nicht einfach wegzulaufen, fast immer macht es mehr Sinn zusammenzubleiben und die Ruhe zu bewahren. Wenn es etwas unübersichtlich wird, hilft durchatmen weit mehr als in Panik zu verfallen, dabei können wir auch anderen helfen. Auch zum Zeitpunkt der Auflösung ist es gut langsam zu verschwinden. Natürlich gibt es Situationen in denen rennen Sinn macht – aber auch da ist es wichtig nicht andere zurückzulassen oder über einen Haufen zu laufen!
Es macht Sinn sich mit einer Bezugsgruppe zu bewegen, also Leuten die ich schon kenne, mit denen ich im besten Fall schon Erfahrungen gesammelt habe, aber aufjedenfall schon gesprochen habe. Was machen wir gerne, Womit haben wir Probleme, welche Bedürfnisse gibt es, wie behalten wir einander im Auge – im Raum aber auch emotional – Was gibts zu tun und wer kümmert sich um was wenn eine Person in die Gefangenensammelstelle kommt oder in U-Haft, Was gibt es auf der Demo und drumherum zu tun, was wollen wir dort
Wenn du alleine kommst macht es trotzdem Sinn mit Menschen in der Demo zu sprechen , vlt hast du manche ja schon öfter gesehen.

Die Demo ist was du draus machst
Damit während der Demo irgendwo etwas passiert, muss es jemand tun.
Es sind alle eingeladen sich vorher zu überlegen, was sie sich auf einer Demo wünschen und sich Gedanken zu machen wie es dazu kommen kann. Also vorher die Route anschaun und überlegen:
Wie und wo ihr in die Demo kommen wollt. Der Startpunkt ist recht groß und hat viele Zugänge, trotzdem sind dort wohl Vorkontrollen und die Copdichte am höchsten.
Was gibt es spannendes auf der Route und in der Nähe der Route?
Ausbrüche aus der Demo können für Schwung sorgen und die Situation unkontrollierbar machen. Wenn etwas ausserhalb passiert stresst es Cops und kann das Spalier aufbrechen, es ist zumindest motivierend. Welche Stellen könnten ein Problem für uns sein und was wäre da sinnvoll, was können wir dort tun? Auf dieser Route wird es wenig andere Menschen geben, dennoch ists sinnvoll zu flyern, kleben, sprühen.. Wo wollt ihr die Demo verlassen?
Zum Schluss ist es wichtig nicht ewig zu warten und einen Plan zu haben für die Abreise. Geht am besten nicht alleine, sprintet nicht einfach los um keine Panik auszulösen und alle Aufmerksamkeit auf euch zu ziehn. Achtet darauf wo ihr hingeht, warscheinlich wollt ihr nicht gleich in die nächsten Kameras laufen und auch nicht in die nächste UBahn.

Repression
Wenn ihr im Rahmen der Demo Repression erlebt, meldet euch bei interkiezionale@riseup.net, damit wir euch unterstützen können und im Nachhinein wissen wie es auf der Demo für euch lief. Seht ihr Festnahmen oder werdet selber länger festgehalten, meldet euch beim EA unter 030 69 22222. Bitte nur Namen und Kontext angeben. Es wird einen durchgehenden GESA Support geben, erreichbar unter: +49157-82306155. Berliner Cops versuchen meist auf Kontakt zu bleiben, schlagen gerne zu und pfeffern. Es wird vermehrt gefilmt und wenn etwas passiert versuchen sie Videomaterial von umliegenden privaten Überwachungskameras zu bekommen. Das Videomaterial wird mitunter live ausgewertet um Menschen gleich oder nach der Demo festnehmen zu können. Achtet wie immer auf eure Kleidung und vergesst nicht die Wechselklamotten!

Sanitärlage
Sollte zum Zeitpunkt der Demo Ausgangssperre herschen bedenkt folgendes:
Der Weg von und zur Demo ist rechtlich geschützt, das heißt ihr könnt es bei einer Kontrolle angeben. Genauso dürft ihr natürlich zur nächsten Notapotheke oder ins Krankenhaus.

Damit es bei einer dynamischen Demo zu den Momenten kommen kann die wir uns alle wünschen

Eigenverantwortung, Solidarität & Achtsamkeit

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Essen aus der Kadterschmiede

Jeden Mittwoch und Donnerstag gibt es ab jetzt bei annehmbaren Wetterbedingungen veganes Essen vor der Rigaer94. Wie immer gegen Spende – mögliche Gewinne wandern dorthin wo sie gebraucht werden.

Mi + Do 20 Uhr, Rigaer Straße 94, 10247 Berlin

If the weather conditions allow, there will be now vegan food in front of Rigaer94 each wednesday and thursday at 8 pm. As always donations are welcome – benefits will be used for useful things.

Feel invited to visit us!

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  • Kategorie: Statements

Nein unsere Stadt, die kriegt ihr nicht!

Es ist nichts Neues, dass die Kräfte der Ordnung und des Profits dem autonomen Jugendraum Keimzelle und sozialen Raum Kadterschmiede an den Kragen wollen. Nicht nur am Wahlkalender hatte sich ablesen lassen, dass sie nun wieder mit mehr Eile und Dringlichkeit daran arbeiten. Schon vor der Räumung der Liebig34 tönten einige Schreibtischtäter, dass bald auch wir, die Rigaer94, beseitigt werden sollen. Ihr erster Versuch uns schon im März mit heuchlerischen Brandschutzargumenten anzugreifen und zu räumen, lief ins Leere. Ebenso der Versuch, die Mietvertragsinhaber*innen des Hauses dazu zu bewegen, ihre seit 1992 bestehenden Mietverträge selbstständig zu kündigen. Wieder einmal bissen sie sich die Zähne aus.

Am Montag, den 26.04. will eine Briefkastenfirma nun zum wiederholten Mal vor dem Landgericht Berlin versuchen, für unser Erdgeschoss, also die Räume der Keimzelle und der Kadterschmiede, einen Räumungstitel zu erwirken. Das hat in den letzten Jahren eigentlich nie geklappt. Die Gerichte entschieden sich stets – nicht für uns – aber gegen ein nicht greifbares Firmengeflecht. Doch der Wind scheint sich zu drehen. Das Landgericht kündigte bereits an, sich dem Urteil des Kammergerichts vom Februar anschließen zu wollen und Lafone Investment Ltd. als Eigentümerin sowie Markus Bernau als rechtmäßigen Vertreter anerkennen zu wollen.

Die Verhandlung geschieht vor dem Hintergrund eines Generalangriffs des Kapitals und seiner Garanten in den Regierungen und der Justiz auf die Berliner Mieterinnen. Nachdem der Berliner Mietendeckel vom Verfassungsgericht gekippt wurde, stehen viele Mieterinnen vor der existenziellen Frage nach Wohnraum und einem Dach über dem Kopf, falls sie sich horrende Nachzahlungen und Mieten nun erst recht nicht mehr leisten können.

Selbstorganisierte Orte, die Ausgangspunkte im Netzwerk des Widerstands gegen diese menschenfeindliche Politik bilden, sind denen mit Geld und Macht deswegen schon immer ein Dorn im Auge.

Wir vertrauen ihr nicht, nein wir verachten die Justiz, die mit der Entscheidung zum Mietendeckel erneut bewiesen hat, auf wessen Seite sie steht: auf der des Kapitals. Die Kraft, die durch Autonomie und Kollektivität entsteht, bewaffnet uns für die Kämpfe, die wir auf der Straße für ein besseres Morgen führen werden. Egal, wie das Urteil am Montag ausfällt, sie werden uns damit nicht brechen können.

Wir laden euch ein am Montag, den 26.04. ab 19:00 Uhr in den Friedrichshainer Nordkiez zum Dorfplatz für Kiezradio, gemeinsames Essen und Cornern zu kommen.

Ab 08:00 Uhr morgens wird es außerdem eine Kundgebung der Interkiezionale vor dem Gericht in Moabit geben, um den Prozess lautstark zu begleiten. Dieser findet um 09:00 Uhr unter erhöhten Sicherheitsvorkehrungen im Hochsicherheitssaal statt, nach unserem Kenntnisstand im Raum B129 (Zugang Wilsnacker Straße).

Außerdem findet am Freitag, den 23.04. ab 19:00 Uhr wie gewohnt das Kiezradio der Keimzelle statt und am Samstag, den 24.04. um 18:00 Uhr eine Kundgebung an der Admiralsbrücke der Kampagne #JugendbrauchtRaum der bedrohten autonomen Jugendprojekte Keimzelle und Potse.


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